Indexfonds – Wo ist meine Ausschüttung?

Ich hatte hier schon einmal beschrieben, dass das Ausschüttungsverhalten von Indexfonds erstaunlich intransparent ist. Wann genau wieviel an die Anleger ausgeschüttet wird, scheint im Ermessen des Anbieters zu liegen, der das Prozedere auch gerne mal spontan ändert.

Für den ETF von db x-trackers auf den EuroStoxx 50 (DBX1EU) gab es beispielsweise im Jahr 2014 eine saftige Auszahlung von über einem Euro pro Anteilsschein. 2015 kam dann im April nur eine Mini-Ausschüttung von 4 Cent. Ich dachte eigentlich, dass das nur eine vorläufige Ausschüttung sein kann und am Jahresende dann nochmal ein kräftiger Nachschlag kommt. Aber nichts da, die Monate zogen ins Land und kein weiterer Euro wurde überwiesen.

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Reich mit Dividenden

Und wieder prasselt eine Dividendenzahlung auf mich ein: Mein Euro Stoxx 50 ETF (DBX1EU), den ich vor allem wegen der hohen Dividendenrendite gekauft hatte, schüttet geradezu ein Füllhorn aus, nämlich sage und schreibe fünf Cent (!). Eigentlich wären es zumindest 54 Euro an Ertrag gewesen, aber dank Teilthesaurierung (wtf?) und anfallender Steuern geht der Betrag fast vollständig an das Finanzamt. Nun gut, das war hoffentlich nur die Teilausschüttung, eigentlicher Ausschüttzungstermin ist traditionell erst im Juli, und letztes Jahr gabs da – vor Steuern-  ordentliche 3,1 Prozent.

Der perfekte ETF auf europäische Aktien

Der Titel ist natürlich vermessen: Nicht nur gibt es wohl keinen perfekten ETF, sondern es hängt auch stark von der persönlichen Anlagesituation ab, was man für sich als perfekt definiert.

Was ist perfekt?

Es gibt unterschiedlichste Kriterien, um den richtigen ETF auszuwählen, welche davon für einen persönlich relevant sind, muss jeder selber entscheiden. Die wichtigsten Merkmale für die Auswahl eines ETF sind aus meiner sehr subjektiven Sicht:

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