das lesen der anderen 2016-02

Das Lesen der Anderen: Februar 2016

Der traditionelle Zug durch die Finanzblogs und was dabei in den letzten vier Wochen hängen geblieben ist:

Nachdem die Dividend Diplomats schon im Dezember einen herben Rückschlag mit der Dividendenkürzung von Kinder Morgan hinnehmen mussten, hat jetzt Bergbauriese BHP Billiton die Dividende um 74% gekürzt. Und damit die Finanzpläne der Dividendendiplomaten über einen Haufen geworfen. Oh, the pain…

Thomas Fricke fragt sich, warum bei jedem etwas größeren Kursrückgang Analysten sofort davon sprechen, dass das doch jetzt langsam übertrieben sei mit der Börsenpanik und fundamental gar nicht gerechtfertigt. Während beim Höhenflug des DAX bis 2015 kaum jemand eine Übertreibung sah, obwohl der rasante Anstieg genauso wenig mit den fundamentalen Wirtschaftsdaten in Einklang war.

Joachim Goldberg weist darauf hin, dass das Mantra des langfristig immer steigenden Aktienmarktes kein gottgegebenes Gesetz ist. Die Märkte haben bislang zwar noch jeden Crash überwunden, aber ob das in der Zukunft zwangsläufig immer so bleibt, sei keineswegs sicher. Schade eigentlich…

Mrs W. von What Life Could Be erklärt, warum das Konzept Work-Life-Balance Bullshit ist. Recht hat sie.

Frugalist Oliver erzählt von der Beziehung zu seiner Hausbank, die im zarten Alter von sieben Jahre begann und mit 18 ein abruptes Ende nahm, als man ihm einen teuren Altersvorsorgevertrag aufschwatzen wollte.

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